Elektrolyte bei Hitze: Wann Wasser reicht und wann nicht
Kaum steigen die Temperaturen, tauchen sie überall auf: Elektrolytpulver, Brausetabletten, Sportgetränke und Drinks, die versprechen, den Körper an heißen Tagen wesentlich besser mit Flüssigkeit zu versorgen als gewöhnliches Wasser. Dahinter steckt ein richtiger Gedanke, der allerdings leicht übertrieben wird. Beim Schwitzen verliert der Körper tatsächlich nicht nur Wasser, sondern auch Elektrolyte. Besonders Natrium und Chlorid werden über den Schweiß ausgeschieden, in geringeren Mengen außerdem unter anderem Kalium, Magnesium und Kalzium. Trotzdem benötigt nicht jeder Mensch an jedem heißen Sommertag zusätzliche Elektrolyte. Wer sich normal ernährt, keine außergewöhnlich großen Schweißverluste hat und überwiegend seinen gewöhnlichen Alltag verbringt, kann seinen Flüssigkeitsbedarf in der Regel hauptsächlich mit Wasser und anderen geeigneten Getränken decken. Relevant wird der zusätzliche Salzverlust vor allem bei starkem beziehungsweise über viele Stunden anhaltendem Schwitzen.
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