Banner Image

Gesundheitsthemen.at

Gesund sein und gesund bleiben

Soziale Kontakte: Warum sie für die Gesundheit wichtig sind auf gesundheitsthemen.at
17. September 2026 | Redaktion

Soziale Kontakte: Warum sie für die Gesundheit wichtig sind

Freunde treffen, mit den Nachbarn plaudern, gemeinsam essen, im Verein aktiv sein oder einfach jemanden haben, den man im Notfall anrufen kann: Solche Dinge werden meist der Lebensqualität zugerechnet, während körperliche Gesundheit eher mit Bewegung, Ernährung, Blutdruck oder Vorsorge verbunden wird. Diese Trennung ist jedoch künstlicher, als sie auf den ersten Blick erscheint. Soziale Beziehungen hängen in zahlreichen Untersuchungen auch mit körperlichen Gesundheitsmerkmalen und der Lebenserwartung zusammen. Die Weltgesundheitsorganisation betrachtet soziale Verbundenheit inzwischen ausdrücklich als wichtigen Gesundheitsfaktor und verbindet eine geringe soziale Einbindung beziehungsweise chronische Einsamkeit unter anderem mit erhöhten Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Typ-2-Diabetes und vorzeitige Sterblichkeit. Das bedeutet nicht, dass ein fehlender Kaffeetermin eine Krankheit verursacht oder viele Freunde automatisch vor einem Herzinfarkt schützen. Vielmehr scheinen soziale Beziehungen über verschiedene biologische und alltägliche Wege mit unserer Gesundheit verbunden zu sein.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Smartwatch und Gesundheits-App: Wie zuverlässig sind Messwerte? auf gesundheitsthemen.at
14. August 2026 | Redaktion

Smartwatch und Gesundheits-App: Wie zuverlässig sind Messwerte?

Die Uhr kennt den Ruhepuls, zählt jeden Schritt, bewertet den Schlaf, schätzt verbrannte Kalorien, misst die Sauerstoffsättigung und warnt möglicherweise vor einem unregelmäßigen Herzrhythmus. Manche Smartwatches wirken inzwischen beinahe wie ein kleines medizinisches Labor am Handgelenk. Tatsächlich haben sich die Sensoren in den vergangenen Jahren erheblich weiterentwickelt. Trotzdem sind nicht alle Werte gleichermaßen zuverlässig. Große Übersichtsarbeiten zeigen ein ziemlich klares Muster: Herzfrequenz und Schrittzahl können bei vielen Geräten relativ brauchbar gemessen werden, während Energieverbrauch, Schlafstadien und verschiedene abgeleitete Gesundheitswerte deutlich größere Unsicherheiten aufweisen. Gleichzeitig existieren einzelne Funktionen, etwa bestimmte EKG- oder Rhythmusanalysen, die als Medizinprodukte geprüft sein können. Das macht die Smartwatch zu einem interessanten Gesundheitswerkzeug – aber nicht automatisch zu einem Ersatz für medizinische Messgeräte oder ärztliche Diagnostik.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Schlafen bei Hitze: Warum hohe Temperaturen den Schlaf stören auf gesundheitsthemen.at
16. Juli 2026 | Redaktion

Schlafen bei Hitze: Warum hohe Temperaturen den Schlaf stören

Tagsüber lässt sich ein heißer Sommertag mit Schatten, kalten Getränken und gelegentlichen Pausen vielleicht noch ganz gut bewältigen. Richtig unangenehm wird die Hitze für viele Menschen erst nachts. Das Schlafzimmer hat sich über Stunden aufgeheizt, selbst bei offenem Fenster bewegt sich kaum Luft und an Schlaf ist zunächst nicht zu denken. Hat man es schließlich geschafft einzuschlafen, wacht man wenige Stunden später verschwitzt wieder auf. Dass hohe Temperaturen den Schlaf beeinträchtigen können, ist nicht nur subjektives Empfinden. Untersuchungen zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Wärme in der Schlafumgebung und schlechterer Schlafqualität. Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 kommt zu dem Ergebnis, dass hohe Umgebungstemperaturen Schlafdauer und Schlafqualität beeinträchtigen können. Auch das österreichische Gesundheitsportal nennt die Temperatur ausdrücklich als einen Faktor der Schlafumgebung und weist darauf hin, dass Hitze den Schlaf stören kann.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Elektrolyte bei Hitze: Wann Wasser reicht und wann nicht auf gesundheitsthemen.at
18. Juni 2026 | Redaktion

Elektrolyte bei Hitze: Wann Wasser reicht und wann nicht

Kaum steigen die Temperaturen, tauchen sie überall auf: Elektrolytpulver, Brausetabletten, Sportgetränke und Drinks, die versprechen, den Körper an heißen Tagen wesentlich besser mit Flüssigkeit zu versorgen als gewöhnliches Wasser. Dahinter steckt ein richtiger Gedanke, der allerdings leicht übertrieben wird. Beim Schwitzen verliert der Körper tatsächlich nicht nur Wasser, sondern auch Elektrolyte. Besonders Natrium und Chlorid werden über den Schweiß ausgeschieden, in geringeren Mengen außerdem unter anderem Kalium, Magnesium und Kalzium. Trotzdem benötigt nicht jeder Mensch an jedem heißen Sommertag zusätzliche Elektrolyte. Wer sich normal ernährt, keine außergewöhnlich großen Schweißverluste hat und überwiegend seinen gewöhnlichen Alltag verbringt, kann seinen Flüssigkeitsbedarf in der Regel hauptsächlich mit Wasser und anderen geeigneten Getränken decken. Relevant wird der zusätzliche Salzverlust vor allem bei starkem beziehungsweise über viele Stunden anhaltendem Schwitzen.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Zeckenstich: Was jetzt zu tun ist und welche Warnzeichen zählen auf gesundheitsthemen.at
21. Mai 2026 | Redaktion

Zeckenstich: Was jetzt zu tun ist und welche Warnzeichen zählen

Nach einem Spaziergang durch Wald oder hohes Gras sitzt plötzlich ein kleiner schwarzer Punkt am Bein. Bei genauerem Hinsehen wird klar: Eine Zecke hat sich festgesaugt. Der erste Impuls besteht häufig darin, das Tier möglichst schnell irgendwie loszuwerden – und genau der erste Teil dieses Impulses ist richtig. Eine Zecke sollte möglichst rasch entfernt werden. Dabei sind weder Öl noch Klebstoff, Alkohol, Nagellack oder andere Hausmittel notwendig. Mit einer geeigneten Pinzette oder einem Zeckenentfernungsinstrument wird die Zecke möglichst hautnah gefasst und langsam unter gleichmäßigem Zug herausgezogen. Anschließend wird die Stichstelle gereinigt beziehungsweise desinfiziert und über mehrere Wochen beobachtet. Die meisten Zeckenstiche führen nicht automatisch zu einer Erkrankung, in Österreich können Zecken jedoch insbesondere Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, übertragen.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Pollenallergie oder Erkältung? Symptome richtig erkennen auf gesundheitsthemen.at
16. April 2026 | Redaktion

Pollenallergie oder Erkältung? Symptome richtig erkennen

Die Nase läuft, ein Niesanfall folgt auf den nächsten und irgendwie fühlt man sich schlapp. Im Winter wäre der erste Gedanke wahrscheinlich eine Erkältung. Wenn draußen gleichzeitig Birke, Gräser oder andere Pflanzen ihre Pollen verteilen, wird die Sache komplizierter. Pollenallergie und Erkältung können sich tatsächlich erstaunlich ähnlich anfühlen: Beide können Schnupfen, eine verstopfte Nase, Niesen, Husten und allgemeines Unwohlsein verursachen. Trotzdem gibt es einige typische Unterschiede. Besonders Juckreiz an Augen und Nase, der zeitliche Verlauf und die Abhängigkeit der Beschwerden von Aufenthaltsort und Pollenflug liefern wichtige Hinweise. Eine eindeutige Diagnose lässt sich daraus allein allerdings nicht stellen.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Herzklopfen in Ruhe: Ursachen, Warnzeichen und Abklärung auf gesundheitsthemen.at
19. März 2026 | Redaktion

Herzklopfen in Ruhe: Ursachen, Warnzeichen und Abklärung

Eigentlich passiert gerade nichts. Man sitzt auf dem Sofa, liegt im Bett oder liest ein Buch – und plötzlich scheint das eigene Herz die gesamte Aufmerksamkeit einzufordern. Es schlägt ungewöhnlich kräftig, schnell oder unregelmäßig, stolpert scheinbar über einzelne Schläge oder erzeugt ein unangenehmes Flattern in der Brust. Solche Empfindungen werden medizinisch als Palpitationen bezeichnet. Dahinter können völlig harmlose Veränderungen des Herzschlags stecken, aber auch Herzrhythmusstörungen oder andere Erkrankungen. Das österreichische Gesundheitsportal nennt unter anderem Angst und Panikattacken, Schilddrüsenüberfunktion, Medikamente, Alkohol, Koffein und Herzerkrankungen als mögliche Ursachen und empfiehlt, Palpitationen ärztlich abklären zu lassen.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Wie viel Protein braucht der Körper wirklich pro Tag? auf gesundheitsthemen.at
18. Februar 2026 | Redaktion

Wie viel Protein braucht der Körper wirklich pro Tag?

Protein hat in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Karriere gemacht. Früher stand Eiweiß hauptsächlich im Zusammenhang mit Bodybuilding, heute gibt es Proteinpudding, Proteinbrot, Proteinjoghurt, Proteinriegel und selbst Produkte, bei denen man sich fragen kann, wie die Menschheit sie zuvor ohne zusätzliche Eiweißwerbung überlebt hat. Gleichzeitig kursieren Empfehlungen, die von „ein bisschen mehr schadet nicht“ bis zu mehreren Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht reichen. Für gesunde Erwachsene ist der tatsächliche Bedarf wesentlich unspektakulärer: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen zwischen 19 und unter 65 Jahren täglich 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA kommt mit 0,83 Gramm pro Kilogramm auf einen praktisch identischen Wert. Ab 65 Jahren setzt die DGE einen Schätzwert von 1,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht an.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Spazieren nach dem Essen: Was kurze Bewegung wirklich bringt auf gesundheitsthemen.at
20. Januar 2026 | Redaktion

Spazieren nach dem Essen: Was kurze Bewegung wirklich bringt

Nach dem Mittagessen noch zehn Minuten um den Block gehen oder nach dem Abendessen gleich auf dem Sofa landen? Für den Stoffwechsel kann dieser kleine Unterschied durchaus messbar sein. Mehrere kontrollierte Studien zeigen, dass bereits kurze Spaziergänge nach einer Mahlzeit den anschließenden Anstieg des Blutzuckers abschwächen können. Besonders untersucht wurde dieser Effekt bei Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko oder Typ-2-Diabetes, doch auch bei Stoffwechselgesunden lässt sich ein Einfluss körperlicher Aktivität auf die Glukoseverarbeitung beobachten. Das Bemerkenswerte daran ist weniger, dass Bewegung gesund ist – das ist seit Langem bekannt –, sondern dass Zeitpunkt und Aufteilung offenbar eine Rolle spielen: Kurze Bewegungseinheiten unmittelbar beziehungsweise zeitnah nach Mahlzeiten können für den Blutzuckerverlauf günstiger sein als dieselbe Aktivität zu einem völlig anderen Zeitpunkt.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin
Einsamkeit und Gesundheit: Was soziale Isolation bewirkt auf gesundheitsthemen.at
17. Dezember 2025 | Redaktion

Einsamkeit und Gesundheit: Was soziale Isolation bewirkt

Man kann einen Abend allein verbringen und ihn genießen. Man kann in einer großen Familie leben, täglich Kolleginnen und Kollegen sehen und sich trotzdem einsam fühlen. Genau diese Unterscheidung ist wichtig, wenn über Einsamkeit und Gesundheit gesprochen wird. Einsamkeit beschreibt ein subjektives Gefühl: Die vorhandenen Beziehungen entsprechen nicht dem, was ein Mensch sich an Nähe, Verbundenheit oder Austausch wünscht. Soziale Isolation ist dagegen eher objektiv beschreibbar und bezeichnet einen Mangel an sozialen Kontakten oder Beziehungen. Alleinsein wiederum kann freiwillig gewählt und ausgesprochen angenehm sein. Das österreichische Gesundheitsportal unterscheidet diese Begriffe ausdrücklich voneinander.

(mehr …)
Share: Facebook Twitter Linkedin